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8-Tage-Reise.
Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Wir reisen mit maximal 24 Personen.
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- 1. Tag, Sa: Thüringer Impressionen
- Anreise nach Thüringen im komfortablen Fernreisebus. Gegen Mittag
Empfang in den festlichen Barockräumen des Schlosscafés des
herzoglichen Schlosses zu Meiningen. Weiterfahrt nach Rohr,
einer kleinen Ortschaft in der Nähe Meiningens, in der wir
ein wahres Kleinod besichtigen: die Michaeliskirche, eine Wehrkirche,
deren älteste Teile (u.a. die Krypta) auf karolingische(!) Zeit
zurückgehen.
Am späteren Nachmittag durchreisen wir das Herzstück des Thüringer Waldes
und treffen am Abend in Apolda ein, wo wir im ****-„Hotel am Schloss“
unsere komfortablen Zimmer beziehen.
Gemeinsames Empfangsessen und erste von zwei Übernachtungen im
****-„Hotel am Schloss“, Apolda.
- 2. Tag, So: Glanzstücke des Weimarer Kreises
- Das Gut Oßmannstedt liegt vor den Toren Apoldas und ist mit
Christoph Martin Wieland (1733-1813) verbunden. Der Dichter erwarb
1797 das barocke Gebäudeensemble mit Gutspark und lebte dort sechs
Jahre mit seiner Familie. Wielands heiteres Garten- und Landleben
auf seinem »Osmantinum« endete jäh mit dem Tod der in Oßmannstedt
im Alter von nur 25 Jahren verstorbenen Sophie Brentano, und Wielands
Gemahlin Anna Dorothea. Wieland zog sich, gezeichnet von diesen
Schicksalsschlägen, 1803 nach Weimar zurück.
Wir besuchen das Wieland-Museum und die Grabstätte des Dichters.
Und weiter folgen wir einer klassischen Route in Richtung Weimar,
die uns auch nach Kromsdorf und Tiefurt führen wird.
An das malerische Renaissanceschloss Kromsdorf grenzt ein Schloßgarten,
vom schwedischen Oberleutnant Johann Theodor de Mortaigne 1666
angelegt. Die Parkmauer versah der spätere Kommandant von Erfurt
mit 64 Nischen, in denen er Sandsteinbüsten aufstellen ließ.
Sein Nachfolger Herzog Wilhelm Ernst, der 1692 das Areal kaufte,
vervollständigte sie mit weiteren Figuren. Sie stellen neben
Kaisern, Königen und Fürsten der Neuzeit, wie Karl V. oder
Ludwig XIV., auch Figuren der Antike dar. Drei der Büsten sind
Dichtern und Denkern gewidmet.
In Tiefurt (UNESCO-Welterbe) ergötzen wir uns am wundervollen
Landschaftspark Knebels und lauschen amüsanten Geschichten aus dem
Kreis der Herzoginmutter Anna Amalia.
Nach unserer Freizeit in Weimar habe ich noch eine Besonderheit für
uns eingeplant.
In Ettersburg ist inzwischen das ehemalige Sommerschloss Anna Amalias
fertig restauriert und zur Besichtigung freigegeben worden!
Das müssen wir uns ansehen, und auch am Park, von Fürst Pückler
ganz wesentlich gestaltet und mit dem einstmals berühmten
„Pücklerschlag“ versehen, werden wir unsere helle Freude haben!
Rückreise nach Apolda, individuelles Abendessen und letzte von
zwei Übernachtungen im ****-„Hotel am Schloss“.
- 3. Tag, Mo: Von der „Perle des Rokoko“ zur „Wiege der Reformation“
- Das Dessau-Wörlitzer Gartenreiches des aufklärerischen Fürsten
Franz hält neben dem Wörlitzer Park, neben Oranienbaum, Luisium
oder Georgium noch so manche Überraschung bereit.
Nahe Dessau lässt sich auch eines der letzten weitgehend erhaltenen
Rokokoensembles Mitteldeutschlands entdecken: Schloß und
Park Mosigkau.
Das Rokoko-Schloss Mosigkau wurde von Fürst Leopold I. von
Anhalt-Dessau für Prinzessin Anna Wilhelmine als Sommersitz erbaut.
Baumeister war Christian Friedrich Damm, aber erste Entwürfe stammen
möglicherweise von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, dem Architekten
von Sanssouci.
Wir werden 17 Räume mit teilweise erhaltener Originalausstattung
besichtigen. Den unbestrittenen Höhepunkt bildet der Galeriesaal
im Corps de logis mit in einer in Deutschland einzigartigen barocken,
d.h. lückenlosen Hängung bedeutender Gemälde, u. a. von Anthonis
van Dyck und Peter Paul Rubens.
Wir werden an diesem Montag eine Sonderführung durch die
Schlossanlage erhalten.
Nach einstündiger Fahrt gelangen wir nach Wittenberg.
Nach der Mittagsfreizeit verschaff en wir uns einen Überblick über die
Lutherstadt und werden uns im Besonderen den Cranachhöfen und der
Stadtkirche St. Marien widmen, der Mutterkirche der Reformation
und Predigtkirche Martin Luthers.
In ihr wurde 1521 die erste evangelische Messe abgehalten.
Bemerkenswert ist ihre gut erhaltene künstlerische Ausstattung, u.a. mit
Werken von Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren.
Gegend Abend fahren wir entlang der Elbe und gelangen über Jessen nach
Schönewalde, wo wir im Parkhotel Schönewalde willkommen geheißen werden.
Individuelles Abendessen und eine Übernachtung im Parkhotel Schönewalde.
- 4. Tag, Di: Romantik in zwei Variationen: Wiepersdorf und Spreewald
- Uns erwartet ein weiterer spannender und ausgefüllter Tag.
Wir beginnen im nahen Wiepersdorf, dem ehemaligen Wohnsitz von
Achim und Bettina von Arnim. Im Schloss wird das Leben und Werk des Dichterpaares
dokumentiert. Wir besichtigen die historischen Räume und verweilen auch
kurz am Familienfriedhof derer von Arnim.
Am späteren Vormittag setzen wir unsere Reise in den Spreewald fort.
Hier erkunden wir diese einmalige Wald-Wasser- und Wiesenlandschaft vom Kahn aus.
Gegen Abend erreichen wir (nicht per Kahn, sondern mit dem Bus) den Ort
Ostritz bei Görlitz.
Das Klosterstift St. Marienthal ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens
in Deutschland, welches seit seiner Gründung 1234 bis heute ununterbrochen
existiert. Und wir werden hier, im Haus St. Franziskus, für zwei Nächte wohnen.
Die Unterkunft ist gepflegt, aber natürlich der Atmosphäre eines Klosters angepasst.
Gemeinsames Abendessen und erste Übernachtung im Klosterstift St. Marienthal,
Ostritz.
- 5. Tag, Mi: Bautzen, Görlitz und das Klosterstift St. Marienthal
- Selbstverständlich werden wir die riesige und beeindruckend
schöne Klosteranlage von St. Marienthal besichtigen, werden dies aber
am Nachmittag tun. Am Morgen fahren wir zunächst ins nahe Bautzen,
dem Zentrum der Oberlausitz.
Bei einem geführten Rundgang entdecken wir die Reize der gut
erhaltenen und hervorragend restaurierten Altstadt.
Mittag und Nachmittag verbringen wir in Görlitz, die als eine der schönsten
Städte Deutschlands gilt. Zurecht? Sie werden es erleben und Ihr eigenes
Urteil bilden können.
Am späteren Nachmittag lernen wir alle Facetten „unseres“ Klosters St. Marienthal
kennen.
Gemeinsames Abendessen und letzte Übernachtung im Klosterstift
St. Marienthal, Ostritz.
- 6. Tag, Do: Sächsische Extravaganzen
- Die sächsische Hauptstadt Dresden lassen wir keinesfalls links liegen.
Wir wollen sehen, was neu und unbekannt ist, und deshalb besuchen wir die
erst kürzlich eröff nete „Türckische Cammer“ im Residenzschloss.
Wir erleben eine der prachtvollsten Sammlungen orientalischer und
orientalisierender Kunst innerhalb Deutschlands. Zum ersten Mal seit
dem Zweiten Weltkrieg sind die Schätze in all ihrer Vielfalt wieder
für die Öff entlichkeit zugänglich!
In der nachmittäglichen Freizeit haben wir, wie schon erwähnt, die Qual
der Wahl. Albertinum? Zwinger? Frauenkirche? Bliemchengaffee im “Solino”
im Taschenbergpalais kann man bestimmt noch dranhängen.
Am Abend gelangen wir in unsere dritte Landschaft , das Erzgebirge,
und werden im malerischen Freiberg übernachten, im angenehmen ****-Hotel Alekto,
das off ensichtlich einer der gleichnamigen griechischen Erinyen geweiht
ist (Ἀληκτώ: „die (bei ihrer Jagd) Unaufhörliche“.
Individuelles Abendessen und erste von zwei Übernachtungen
im ****-Hotel Alekto, Freiberg.
- 7. Tag, Fr: Vom Reichtum in Natur und Kunst
- Heute erleben wir eine der ungewöhnlichsten Landschaften
Deutschlands, das Elbsandsteingebirge, vom Bus, zu Fuß und
während einer Bootsfahrt.
Der Wechsel von Ebenen, Schluchten, Tafelbergen und Felsrevieren mit
geschlossenen Waldbereichen ist charakteristisch für die „Sächsische Schweiz“,
wie der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges seit der Romantik genannt wird,
und ist unter den mitteleuropäischen Mittelgebirgen einmalig.
Am Nachmittag kehren wir nach Freiberg zurück, denn die Besichtigung
dieser „Silberstadt“ im Erzgebirge lohnt sich sehr!
Der gesamte historische Stadtkern steht unter Denkmalschutz.
Die historische Altstadt von Freiberg, umgeben von Resten der Stadtmauer,
besteht aus einem unzerstörten Stadtkern mit unverändertem Grundriss
aus dem 12./13. Jahrhundert und ist eine ausgewählte Stätte für die
vorgesehene Kandidatur zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.
Neben 400 denkmalgeschützten Häusern ist besonders der Dom St. Marien
hervorzuheben, mit der „Goldenen Pforte“ (erstes vollständige deutsche
Statuenportal, 1230), der „Kurfürstlichen Begräbniskapelle“ (Renaissance),
der Tulpenkanzel (Spätgotik) und der Silbermannorgel mit 44 Registern.
Gemeinsames Abschiedsessen und letzte von zwei Übernachtungen
im ****-Hotel Alekto, Freiberg.
- 8. Tag, Sa: Ausklang
- Auf unserem Weg durch das Erzgebirge legen wir in Annaberg-Buchholz
eine Rast ein, auch um die bedeutende Hallenkirche St. Anna zu besichtigen.
Mit 65 Metern Länge und 40 Metern Breite ist sie die größte reine
Hallenkirche der Spätgotik in Sachsen. Sie überrascht mit einer
großartigen Innenausstattung.
In Plauen haben wir schließlich das Vogtland erreicht.
Hier wollen wir verweilen, uns ein wenig umsehen und die Mittagspause
verbringen. Am Abend treff en wir im badischen Raum ein.
Änderungen zu Reiseverlauf und Unterkünften vorbehalten! |
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